Hasspropaganda und Verfolgung der Baha’i im Iran

Netzwerk „Interreligiöser Dialog“, vormals „Diözesankomitee Weltreligionen der Diözese St. Pölten“

Wie manche weltweit tätige Menschenrechtsorganisationen berichten, nimmt die Gewalt und die Verfolgung religiöser Minderheiten wieder besondere Ausmaße an, die nur mit offener Kommunikation und Transparenz zu bekämpfen sind. Jüdische, christliche oder muslimische Minderheiten sind in manchen Ländern dieser Erde Diskriminierung und Ausgrenzung ausgesetzt.

Als „Netzwerk Interreligiöser Dialog“, vormals „Diözesankomitee Weltreligionen der Diözese St. Pölten“ bringen wir allen verfolgten Minderheiten unsere Solidarität zum Ausdruck. Wir rufen die staatlichen Autoritäten, die religiöse Traditionen und Weltanschauungen gewaltsam niederzuschlagen versuchen, zur Umkehr auf.

Erschreckend ist, mit welch perfiden Methoden die Bahá’í-Gläubigen im Iran verfolgt werden. Wenn heranwachsende Bahá’í-Kinder bereits in der Schule mit Hasspropaganda konfrontiert werden, Erwachsene diffamiert und Pädagog*Innen aufgrund ihres Glaubens verhaftet werden, werden die geltenden Menschenrechte über Bord geworfen. Es entspricht unserer Überzeugung, das Schicksal der Verfolgten im Iran nicht zu ignorieren, sondern für Freiheit und Gleichheit aller Menschen einzutreten, das schließt ihre Glaubensüberzeugungen mit ein.

Mag. Johann Bruckner
Mag. Josef Gruber
Eva Maria Mayr
Mag. Ernst Merkinger
Mag. Franz Moser
Dr. Marijan Orsolic
Mag. Christiane Schalk
Dr. Maria Schwingenschlögl
Mag. Friederike Wieseneder
Christine Winklmayr



Rückfragen & Kontakt:

Bahá’í-Religionsgemeinschaft Österreich
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Frau Mag. Isma Forghani: isma.forghani@at.bahai.org
Frau Dr. Anja Spengler: anja.spengler@at.bahai.org

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